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Schülerübersicht

Klassenübersicht

 

Klasse

Jahrgang

 

Schüler

insgesamt

Mädchen Jungen

Wiederholer

Verweiler

Fahr-

schüler

LRS Dyskalkulie

1

 

28 11 17 1 23 0 0

2

 

16 11 5 1 14 0 0

3

 

19 11 8 0 18 3 0

4

 

25 11 14 0 19 2 1

5

 

25 12 13 0 23 2 0

6

 

23 6 17 0 18 1 1

 

 

Wir als Kollegen stehen im guten Kontakt zu allen Elternhäusern.

An unserer Schule gibt es ca. 15% Schüler aus sozial schwachen Elternhäusern. Die Anzahl dieser Schüler wächst ständig.

 

Wir bemühen uns, diese Kinder nicht zu Außenseitern in den Klassen werden zu lassen.

 

Zum Beispiel durch:

 

  • Einbeziehen in die Gruppenarbeit

  • Teilnahme an Klassenfahrten

  • gemeinsames Frühstück

  • Teilnahme am Schulessen

  • Hinweise an das zuständige Jugendamt

  • Ausleihe von Sportsachen

  • Teilnahme an Wettkämpfen

  • Betreuung durch den Hort

  • gemeinsames Anfertigen von Hausaufgaben

  • Lerngemeinschaften zwischen den Schülern

 

Ausgehend von dieser gesamten Zahl könnte man annehmen, dass die Anzahl der verhaltensauffälligen Schüler, egal in welcher Form, auch zunimmt.

Da wir eine kleine Schule sind, jeder jeden kennt und die Verbindung zu den Elternhäusern stets gegeben ist, ist dies bei uns nicht der Fall.

 

An unserer Schule gibt es in jedem Jahrgang ADHS-Kinder. Mit ihnen haben wir gelernt umzugehen. Nicht immer ist eine medikamentöse Einstellung notwendig. Auch hier sind die Gespräche mit den Kindern und Eltern Grundvoraussetzung für ein gemeinsames Arbeiten. Auffälligkeiten im Verhalten zeigen sich vereinzelt im pubertären Alter in Klasse 6, das halten wir aber für normal.

 

Es gibt keine Förderausschüsse für Verhalten.Alle Probleme können wir gemeinsam mit den Eltern, Schülern und Kollegen schlichten.

 

Verweise werden selten erteilt.

 

Einmal im Monat treffen sich alle Schüler und Lehrer in der Eingangshalle der Schule. Hier werden Schüler für besondere Leistungen geehrt. Einige dürfen sich im Ehrenbuch der Schule eintragen.

 

Im Ausnahmefall werden auch kritische Anmerkungen geäußert als so genannte „Warnung“ für alle.

 

Obwohl unsere Schule in den Jahrgängen 1/2 im FLEX-System arbeitet, entscheiden wir uns in jedem Jahr bei den neuen Einschulkindern zu Rückstellungen. Die Anzahl ist minimal.

 

Es zeigt sich, dass die Rückstellung für diese Kinder eine richtige Entscheidung war. Sie erzielten durch den weiteren Besuch des Kindergartens wesentliche Entwicklungsfortschritte.

 

Gründe für eine Rückstellung ergaben sich bis jetzt aus den Auswertungen der schulärztlichen Untersuchung, den Ergebnissen des Kieler Einschulungsverfahrens und den Elternwünschen

( in der genannter Reihenfolge ).

 

Vorzeitige Einschulungen sind Ausnahmefälle. Auch eine Einschulung während des laufenden FLEX-Jahres gibt es an unserer Schule nicht. Einheitlich sind wir der Meinung, dass dies im Interesse des Kindes nicht notwendig ist.

 

Wenige Schüler wiederholen eine Klassenstufe. Individuell gehen wir auf das Lernverhalten der Schüler ein. Wir kennen ihre Besonderheiten und können im Unterricht darauf achten. Das trifft zum Beispiel auf Schüler zu, die eine schwerste LRS haben oder auf Schüler mit Behinderungen ( Sehschwäche, Hörschwäche ). Wir haben festgestellt, dass in den weiterführenden Schulen auf diese Problematik wenig Rücksicht genommen wird.

 

Bis jetzt gab es an unserer Schule noch kein Kind, das eine Klasse überspringen konnte. Einige Vorgespräche mit ausgewählten Elternhäusern haben uns gezeigt, dass die Eltern einen normalen Schulweg für ihre Kinder vorsehen.

 

Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten Förderung in Anspruch zu nehmen. So zum Beispiel der Übergang in eine Leistungs- und Begabtenklasse ab Klasse 4. Dieses Angebot wird vereinzelt genutzt.

 

In sachlichen Gesprächen werden unsere Kinder der Klasse 6 auf den Übergang in die Sekundarstufe und zu ihrem Gutachten beraten. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Empfehlungen der Schule mit dem Wunsch zum weiteren Bildungsweg der Eltern für ihr Kind übereinstimmen.

Nur ganz selten gibt es Ablehnungen im Erstwunsch.